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Kai Parthy

artgerecht möbliert

25.11.2011

Die Eröffnung der GALERIE LEHM fand am 25. November 2011 mit einer Ausstellung eines der beiden Galerie-Betreiber Ruta Kaliunaite und Kai Parthy.

Die konzeptuelle Ausstellung »artgerecht möbliert« will einen Zusammenhang herstellen zwischen hochgelobten Design-Klassikern und Galeristen, welche diese wie geliebte Kleidung niemals ablegen und auf den Kunstmessen dieser Welt stets bei sich haben.

Die Spur zu diesem Thema war der Stahl-Container, in dem die Galerie ihre 30 Quadratmeter Wandfläche beherbergt. Dieser wurde noch im Wendejahr 1989 von der Deutschen Reichsbahn in Zwickau (damals DDR) produziert. Um diese Zeit fledderte Kai Parthy einen ausrangierten Reisezug auf dem Gelände eines Zugausbesserungs-Werkes in Leipzig. Die mitgebrachten Schätze sind heute des Galeristen Möbel:
» Ein Nothocker
» Gepäckablage & Aschenbecher aus einem Bummelzug der ostdeutschen Reichsbahn (DR)
» sowie ein kleiner Schreibtisch.

Als originale Möbelstücke abgewertet durch die weiße Lackierung, dafür aber ins Reich der Kunst gehoben? Als Pendant werden Fotos von Design-Klassikern unter den Hintern von Galeristen auf der ArtCologne 2010 gezeigt.

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Grit Piolka

Feine Malerei

21.–23.09.2012

»Kein Tag ist wie der andere. Die Fülle des Lebens will erobert werden. Disziplin, Geduld und Ausdauer sind gefragt. Nur so komme ich zu den von mir angestrebten Farbschichten, Oberflächen, Figuren und Formen. Die brauchen ihre Zeit und fordern ein gewisses Stehvermögen. Verstehst Du, was ich meine?«

Grit Piolka lässt ihre Bilder entstehen, als zöge sie Kinder auf; sie lebt mit ihnen, bis sie erwachsen sind. Das Malen ist ein Prozess, ein Dialog zwischen der Farbe und ihr. Schicht für Schicht trägt sie auf, malend, lasierend, pastös. Sie arbeitet an mehreren Werken gleichzeitig, pausiert bisweilen, wartet, bis sie die nächste Antwort für das Bild hat. So entstehen Strukturen, die nicht zufällig, sondern als die einzig richtigen erscheinen. Ihre Farbtöpfe lässt sie offen stehen, es bildet sich eine Patina auf der Oberfläche. Diese arbeitet sie mit ein und erzeugt so eine Schicht auf den Bildern, die an die Haut eines lebendigen Wesens erinnert.

Thematisch lässt sie sich vom Alltag inspirieren, Menschen, Dingen, Ereignissen, die ihr liebevoll entgegentreten, mit denen sie Lust hat, in Austausch zu kommen.

In den zurückliegenden drei Jahrzenten hat sie ein umfangreiches Werk geschaffen, immer im Grenzbereich von Abstraktem und Figürlichem pendelnd.
Uta Didier, Mai 2012

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GALERIE LEHM, der Kunstraum im Container:

Als OFF SPACE für bildende Künstler und Ort für Präsentationen wie Medienkunst, Lesungen und Konzerte der leisen Töne ist er jederzeit verfügbar.

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